Heiter und leicht, tiefgründig und verspielt. Die Bildsprache im Märchen thematisiert, was Menschen bewegt, berührt und in der persönlichen Entwicklung vorantreibt. Märchenfiguren sind Wanderende zwischen den Welten, kennen das Diesseits und das Jenseits und bauen Brücken für die menschliche Seele. Sterben und Abschiednehmen sind die größten Grenzerfahrungen menschlichen Seins. Märchen machen Mut. Sie stärken bei Aufbruch und Neubeginn und haben die Kraft zur Verwandlung. Entschlossen zeigen sich die Held*innen, die trotz aller Hindernisse, ihre Aufgaben meistern und bestehen.
Märchen und Geschichten können in der Zeit des Übergangs für Sterbende und Trauernde eine große Hilfe, ja heilsam sein. Denn sie sprechen eine universelle Sprache, die über Kulturen und Religionen hinausreicht. Sie sind Bildsprache unserer kollektiven Seele. Sie bringen zum Ausdruck, was uns auf dem Herzen liegt und in der Seele brennt"
Aufgrund der finanziellen Unterstützung durch die KEB kann diese Veranstaltung kostenfrei angeboten werden.