Die dänische schwarze Komödie Adams Äpfel (2005, Regie: Anders Thomas Jensen) erzählt von einem entlassenen Neonazi, der in einer kleinen Kirchengemeinde Sozialstunden ableisten soll. Dort trifft er auf den unerschütterlich optimistischen Pfarrer Ivan (Mads Mikkelsen) und eine ebenso schräge wie eigenwillige Gemeinschaft.
Was zunächst wie ein klares Aufeinandertreffen von Gegensätzen wirkt, entwickelt sich zu einer ebenso skurrilen wie berührenden Geschichte voller überraschender Wendungen – irgendwo zwischen schwarzem Humor, Absurdität und existenziellen Fragen.
Vor dem Film gibt es „Gedanken-Popcorn“: einen kurzen Impuls von etwa zehn Minuten – als Denkanstoß und Einladung, den Film mit offenen Augen zu erleben.
Vielleicht poppt die eine oder andere Idee im Laufe des Films immer wieder auf.