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Stellungnahme zum Thema Stadtbild

Die aktuelle Debatte um das Stadtbild, ausgelöst durch Bundeskanzler Merz, muss Vielfalt, Integration und Toleranz in den Mittelpunkt stellen. Bereits vor der öffentlichen Diskussion äußerte sich Kardinal Reinhard Marx dazu in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk am 13. Oktober 2025 – also vor Merz' Äußerungen. Er sagte:

„Es geht nicht darum zu fragen, wer sich in einer Fußgängerzone aufhält. Vielmehr sollten wir uns fragen: Sind unsere Städte lebendig und vielfältig, oder gibt es problematische Viertel? [...] Eine lebenswerte Stadt zu gestalten, muss unabhängig davon betrachtet werden, ob jemand Ausländer ist: Hier können sowohl Deutsche als auch Ausländer wohnen. Das Stadtbild muss sich positiv verändern, sodass die kulturelle Vielfalt sichtbar wird und dies in Frieden und Toleranz geschieht.“ [BR24, 13. Oktober 2025, Stadtbild, Migration, Bürgergeld: Kardinal Marx ermahnt Politik | BR24] [Stand: 27.10.2025, 10:45 Uhr]

Probleme in Städten dürfen nicht einseitig auf Migration zurückgeführt werden. Statt Ausgrenzung brauchen wir sozialen Zusammenhalt und Chancengleichheit für alle Menschen, unabhängig von Herkunft oder Aussehen. 

Politik und Gesellschaft sind aufgefordert, respektvoll und inklusiv zu debattieren und lebendige, vielfältige und solidarische Stadtviertel zu fördern. Vielfalt bleibt eine Bereicherung und Grundlage für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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