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Die Kinder der Kriegskinder - jetzt begreife ich endlich meine Eltern

Wie die Erlebnisse von Krieg, Hunger und Flucht auch uns, die Kinder und Enkel der Kriegskinder prägen

Mi., 11.11.20 von 19.00-21.30 Uhr

Wir alle leben in einem Geflecht von menschlichen Beziehungen, gegenwärtige, vergangene und auch solche, die lange vor unserer Zeit waren und die wir oft gar nicht kennen. Werte, Vorstellungen und Verhaltensweisen, aber auch Ängste, Schmerz und Leid werden oft nonverbal und auf verborgenen Wegen weitergegeben an die nächste Generation. So erhält die nächste Generation Anteil am Leid der Eltern und Großeltern, ohne dieses Leid oft genau benennen zu können. Da ist vielleicht so eine Schwere in mir, so etwas tief in mir verborgenes Leidvolles und mitunter Schmerzendes und nicht wirklich Greifbares. Nicht selten zeigen sich Symptome einer traumatischen Belastungsstörung, ohne dass ein eigenes Traumaerleben dahintersteht. Es sind die Erlebnisse der Eltern und Großelterngeneration, deren verdrängte Traumata sich auf die nächsten Generationen auswirken. Neben Hintergrundwissen und Berichten von Menschen, die dieser besonderen Traumaerfahrung nachgegangen sind, sollen auch eigene Erfahrungen mit den Eltern und Großeltern zur Sprache kommen dürfen.

Termine
Mi, 11.11.2020, 19:00-21:30 Uhr
Raum
Poing, Pfarrheim Pater Rupert Mayer Gebr.-Asam-Str. 2 85586 Poing
Referent/en
  • Hedwig Geisberg
Gebühr
  • Teilnahmegebühr 6,00 EUR
Anmeldung
Freie Plätze verfügbar   Anmeldung bis 09.11.2020

Kursnummer
33143
Kursnummer
33143
Letzte Aktualisierung
22.07.2020, 11:42:06 Uhr